Juni 18, 2024

Das “ManiLOA” (also Manifestation – Law Of Attraction) ist fester Bestandteil von Magick Male, wird aber leider oft sehr stiefmütterlich behandelt. Vereinfacht gesagt, ist Orlandos (bürgerlicher Name: Roland H. Bellstedt) Lehre dazu, dass Dinge sich eben anziehen, die “auf der gleichen Frequenz” schwingen. Zu gut deutsch: Wer sich im tiefsten Inneren reich fühlt, wird irgendwann Reichtum anziehen, wer unbewusst den Tod sucht, wird ihn irgendwann einmal finden, etc.

Lässt sich psychologisch erklären, oder metaphysisch, bleibt aber immer irgendwo das gleiche. Für mich zeigt es aber auch 1 zu 1, was bei MM und in der Gesellschaft wirklich passiert.

Nehmen wir einmal das Beispiel “Beziehungen”. Eine Mia Lanze (mein Lieblingsthema…) hat das ein oder andere mal vor sich hingequiekt, dass Frauen Männer mit einer spannenden Persönlichkeit suchen (was auch immer das für sie sein mag), nur um dann in einem Setting zu enden, in dem sie gegenüber den Teilnehmern die große Domina und “heimliche Herrin” spielen kann, aber im “normalen Leben” ist sie Orlandos NPC. Man könnte auch sagen: Seine Parteisoldatin.

Dazu passt auch, dass sie mal sagte “ach Lebenszweck, das muss ja auch nicht sein für mich”.

Vereinfacht gesagt: Sie ist sich selbst im tiefsten Inneren komplett unsicher, wenn sie nicht herumdirigiert wird, und sucht einen zweiten “Papa”. Wie viele andere Frauen auch… nur, dass Papa bitte nicht auf sie stehen oder sie wirklich interessant finden, sondern bitte nur versorgen und gleichzeitig als Hassobjekt und /oder Versorger dienen soll.

Anderes Beispiel: Wieso klappt es mit Frauen nicht bei den MMs?

Ganz einfach. Sie haben ihre tiefsten Themen noch nicht aufgelöst. Und wer über diese Themen redet, wird massiv angefeindet: Meistens von irgendwelchen Spasten, die solche “Weicheier und Opfer” irgendwie als Bedrohung für ihre eigene Männlichkeit sehen.

Soweit, so normal: Je stärker die Themen, desto größer die negativen Emotionen. Kenn ich auch nur zu gut. Und es erzeugt natürlich eine toxische Masse, die sich immer weiter in ihr Gift hineinsteigert.

“Deine innerste Natur ist es, glücklich und erfüllt zu sein”, sagt Orlando. Offensichtlich steht das aber dem Ziel, “unbedingt ein Mann zu sein”, “Werte” zu haben, oder für Mädels interessant zu sein, massiv im Wege: Entweder ein Mann ist erfolgreich, ein braver Versorger und immer so, wie die werte Damenwelt ihn haben möchte, oder er folgt seinem eigenen Lebenszweck und ist emotional gesund. Gut, ein paar seltene Exemplare mögen alles zusammen vereinen, aber die Mehrzahl der “Supermänner” tun das ganz offensichtlich nicht. Schon gar nicht die “ultramaskulinen Magick Males”.

Und natürlich zieht auch ein Orlando in seiner jetzigen Form vor allem verkappte Verirrte an, die jetzt in Papa Roland einen neuen Ultrapapa suchen; mit allen negativen oder positiven Folgen, die das haben kann.

Dabei hat er es doch so gut erklärt…

…nämlich, dass ein Mann sich in seiner Entwicklung irgendwann einmal von seinen Eltern lösen soll, und dass dieses ständige “nach vorne Preschen” (also starke Männlichkeit) nicht unbedingt das ist, was Frauen suchen – jedenfalls nicht, wenn es sie stresst oder sie dabei das Gefühl haben, dass es gefährlich oder unangenehm wird.

“Aber ich muss doch weiterkommen” – Ja, genaue dieses “Weiterkommen” ist das Problem, dass dich gefangen hält.

Quelle: Orlando, in einem Academy-Podcast

Nein, dass er das nicht über Jahre versucht hat, seinen Teilnehmern klarzumachen, kann ich wirklich nicht behaupten. Denn wie immer hat der frühere Orlando zwar immer wieder versucht, es seinen Teilnehmern zu erklären, aber es kam nie so wirklich an. Kein Wunder bei der Kultur da draußen.

Leider ist Orlando inzwischen selbst in den Bann seiner Themen gekommen, und er lebt sie voll an seiner Umwelt aus.

Nur, dass er eben (noch) auf dem Sockel seinen Statuses in der Community und seiner Teilnehmer steht, den er auch um alles in der Welt aufrechtzuerhalten versucht. Wie so viele Magick Males, die ihr eigenes Lebensdrama zu ihrer Persönlichkeit machen (anwesende Blogger mit eingeschlossen).

Es ist eben viel befriedigender, unbedingt mit dem Schwanz herumzuwackeln und sich zum Supermann aufzubrezeln. Allerdings auch nur solange, bis der Gegenschlag von außen kommt, oder es eben nicht weitergeht, weil andere auf allen möglichen Wegen mehr Macht erlangt haben als Herr Bellstedt.

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