An dieser Stelle stand ursprünglich ein Artikel, daraus ist eine Diskussion über Borderline in der Kommentarzeile entstanden.
Ein kritischer Blog über Orlando und seine Coachingmarke "Magick Male"
An dieser Stelle stand ursprünglich ein Artikel, daraus ist eine Diskussion über Borderline in der Kommentarzeile entstanden.
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Ich habe langsam eine neue Erkenntnis entwickelt zu Orlando. Ich glaube ein großer Teil des Ganzen ist tatsächlich die „Borderlinerin“.
Die Theorie im kurzen ist, dass Orlando seine ganze Einstellung und Programme auf das kohabitieren mit; oder das regulieren von Borderlinerinnen spezialisiert hat.
„Frauen sind wie Tiger im Käfig und ein guter Dresseur zeigt keine Schwäche, zeigt der mal welche dann werden die Katzen sie sprüren und angreifen“ so oder so ähnlich hat er es mal formuliert. Mit normalen Frauen hat das wenig zu tun, mit Borderline aber sehr viel gemeinsam.
Deswegen musst du zu einem richtigen Mann werden der immer in seiner Mitte ist aka nie „desregulated“. Trauma behindert einem nicht random dysegulated zu werden also muss man sie auflösen.
Borderlinerinnen brauchen konstante stabilisierung und regulierung von außen, aka dem Partner oder Partnerersatz. Schwankt diese – und diese Schwankungen werden sehr genau wahrgenommen dank der Hypervigilance und dem Hyperatunement der BPDlerin – dann splittet die BPD Partnerin was von Orlando hier meistens als „zicken“ deklariert wird.
Dann kommt die Ansprechangst oder was auch immer überwinden und das Gefühl irgendiwie was falsch zu machen oder sich von der „Frau“ durchschaut zu fühlen, weil Sie angeblich in einer anderen Liga spielt usw. usw… Was ist wenn diese angebliche Angst brechtigt ist weil die Frau BPD hat und einen emotional abscannt und checkt ob du als RegulationsObjekt geeignet bist? Sie ist hier nämlich nicht die Beute sondern der Jäger. Und für viele mit High Functioning BPD kommen dann 3 Typen von Männern in frage: 1. Der Narzisst 2. Der Planer / Koordinator und 3. Der Eroberer / Der Held (mehr dazu im Video)
Dann haben wir noch die Stories von Ihm mit: „kennst du es wenn es aufeinmal sehr gut läuft und man sich auf anhieb sehr gut versteht und alles scheint perfekt zu sein nur damit du es dann später sabotierst?“
Hold on! Das hört sich nach hartem Mirroring und Chameleon Verhalten an. Das Gefühl man sei „seelenverwand“ mit der und hat die Richtige gefunden ist eine Mirage und kein Zufall. Und der spätere Verfall entsteht nicht weil man seine Programme braucht sondern weil die Person gegenüber nur eine Maske an hat die deine Wünsche und Bedürfnisse unterbewusst und bewusst erfüllen. Zumindest für den Augenblick oder für ein paar Wochen/Monate, bis du überforder bist einen Fehler machst oder die einfach woanders hin Monkey Branched.
Mich würde deine Meinung dazu interessieren Patrick, aber auch die von Ex/Teilnehmern!
Hier ein Video und ein Guter Beitrag vom Prof. dazu:
https://www.youtube.com/watch?v=QXLd2YpAG_8
https://vaknin-talks.com/transcripts/How_to_Regulate_Your_Borderline_External_Regulation_Regulatory_Focus_Theory_Higgins/
PS: Ich will nicht unbedings eine Konter Theorie hören oder behaupten das eine stabile Mitte als Mensch falsch sei. Ich habe lediglich die Beobachtung aufgestellt das vielen von MM und deren newslettern latent darauf gerichtet sei eine Borderlinerin zu managen oder diese managen zu können. Was ja an sich auch kein schlechter Life Skill ist!
Der sub „bpdlovedones“ hat auch ein paar interessante Stories, die hier dem einen oder anderen sicherlich bekannt vorkommen sollten.
Oh Gott. Der Artikel, den du da verlinkt hast, beschreibt eigentlich das Gefühl von „verliebt sein“, die Unsicherheiten, die dabei mitschwingen, und alles mögliche andere. Nach der Definition ist jeder, der verliebt ist, Borderline. Diese „totale Auflösung des Selbst“, die dann wieder die Angst, verlassen zu werden, mit sich trägt, was ist das anderes als eine Beschreibung dessen, wie es sich anfühlt, tief verliebt zu sein, und dann Angst zu haben, dass der andere wieder abhaut?
Hat auch wenig mit dem zu tun, worum es in meinem Blogeintrag geht.
Ansonsten: Ja, mag was dran sein. Aber was weiß ich denn, was bei Orlando so im Kopf vorgeht.
Ich kann hier leider nicht viele Parallelen aus dem Artikel und einfach mal verliebt sein ziehen. Stimmt, das mein Beitrag vielleicht unter einem anderen Post hätte stehen können.
Geht mit auch weniger darum was bei ihm im Kopf vorgeht sondern um die allgemeine Beobachtung um MagickMale.
Gut, wenn du schon länger nichts damit am Hut hast dann ist das hier natürlich bisschen viel auf einmal.
Vielleicht findest du das Thema selber interessant, als Anstoß für den nächsten Beitrag.
Die Zeiten heutzutage werden gefühlt auch immer abstruser und sümpfiger, vorallem wenn man Trauma hat und man den Eindruck hat das es keinen wirklich juckt im Endeffekt.
Ich glaube irgendwo eine Kombi zwischen Orlando und Evidenz basierter Therapie wie DBP/CBT wäre interessant.
Mit Borderline hat das, was du meinst, Patrick, nichts zu tun. Mag vielleicht Parallelen geben, z. B. ein breites Stimmungsspektrum (hoch/tief).
Was ich denke du meinst dürfte „Limerenz“ sein, eine unkontrollierbare, obsessive (und ultimativ zerstörerische) „Liebe“sesessenheit (Idealisierung, zwanghafte Gedankenschleifen, extreme emotionale Abhängigkeit, Angst vor Verlust/Ablehnung, etc.).
https://www.univadis.de/index.php/viewarticle/limerenz-liebe-oder-verblendung-2025a100051m
Je nach Ausprägung würde ich es durchaus als pathologisch einordnen, weil nicht nur nicht natürlich ist, sondern mit unsicheren/vermeidenden Bindungsstil und Suchtverhalten zu tun hat. In der Anfangsphase eher eines Glückspiel-Spielers (Unsicherheit und gemischte Signale führen zu Besessenheit); irgendwann kommen Entzugssymptome dazu, wie Abhängigkeit (Sehnsucht), körperliches Unwohlsein (das sich kaum von dem von Drogenabhängigen unterscheidet).
Also kurz: Genau mit dem, was von Helene Fischer bis zu allen möglichen Romantikschmökern als „Liebe“ oder „Verliebtsein“ bezeichnet wird.
Nur, dass ein Mensch mit hohem Selbst- oder Selbstwertgefühl, also einer stabilen Persönlichkeit, das besser abfedern kann, jemand, der nur oder größtenteils durch den anderen lebt, eben weniger bis gar nicht.
Sorry, das kann man wirklich so umdefinieren oder mit Begriffen wie „Limerenz“ beschreiben, es bleibt das gleiche.
Und ich will ja nicht pingelig sein, aber mit meinem ursprünglichen Blogpost hat das auch herzlich wenig zu tun.
Ich halte das alles für variierende Ausprägungen oder Abarten derselben Sache.
PS: Ich will nicht unbedings eine Konter Theorie hören oder behaupten das eine stabile Mitte als Mensch falsch sei. Ich habe lediglich die Beobachtung aufgestellt das vielen von MM und deren newslettern latent darauf gerichtet sei eine Borderlinerin zu managen oder diese managen zu können. Was ja an sich auch kein schlechter Life Skill ist!
Der sub „bpdlovedones“ hat auch ein paar interessante Stories, die hier dem einen oder anderen sicherlich bekannt vorkommen sollten.
Hallo,
ich war ca 10 Jahre bei MM, hatte eine 10 monatige Beziehung mit einer Borderlinerin, habe danach auch viel viel zu dem Thema BPD/NPD usw gelernt, habe eine psychologische Therapie gemacht, habe meinen Job gekündigt und mache nun eine Ausbildung als Heilpraktiker Psychotherapie seit 1,5 Jahren.
Ich wollte nur eines sagen: ich habe Sam Vaknin irgendwann als extrem toxisch wahrgenommen, sodass ich mein Abo gelöscht habe und keine Videos mehr von ihm schaue. Warum? Weil er ALLES Gute und Schöne mit Fachsprache pathologisiert (was gute Psychologen nicht/viel vorsichtiger tun)! Am Ende habe ich mich krank und schlecht für jedes gute Gefühl gefühlt weil „war ja nicht echt! War ja nur Projektion! War ja nur von der Frau gespielt!“ usw…. Das nennt man in der Psychologie eine paranoide Denkweise (also ein Fast-Wahn sozusagen), wo hinter allem Schönen irgendeine Scheiße vermutet wird. Man muss die Beziehung mit einer Borderlinerin für das nehmen was sie ist: sie hat *extrem* schmerzhafte und verwirrende Seiten (die nicht unbedingt unproduktiv sein müssen!) aber auch unglaubliche, unvergleichlich schöne, erhebende, wundervolle Momente, die nicht (nur) „gefaked“ sein müssen von der Frau! Das darf man beides *zugleich* sehen, ohne (wie es Leute mit NPS machen, zB Sam Vaknin) in eine ENTWEDER/ODER-Sichtweise zu fallen (schwarz/weiß-Denken).
Paradoxerweise Fällt grade Orlando oft in die „binäre Falle“ und bekämpft eine externe „böse“ Kraft und heiligt seinen „rechten“ Pfad. Komisch, ich dachte er hätte „C.G. Jung besser verstanden als alle seine Schüler!“ Man könnte fast auf die Idee kommen, dass Orlando vielleicht selber eine Persönlichkeitsakzentuierung hat…
Ich glaube nicht das der Kommentar oder Vaknin behauptet das alles nur gespielt sei. Für die BPD ist was gerade passiert echt, deswegen ist es auch so mitreißend. Problem ist halt nur das die sich auf deinen Emotionalen Zustand maximal einpendelt und wenn du mal selber dysreguliert bist dann fühlt sich das für die unsafe an. Manche emotionen werden als überlegenswichtig interpretiert und hast du Sie 1-2 mal getrigged kommt der discard.