Januar 24, 2026

Orlando (bürgerlicher Name: Roland H. Bellstedt) sagte einmal: „In jedem Workshop gibt es den Moment, an dem auch ich anfange zu zweifeln“. Das ist dann wohl der Moment, an der seine Intention gegen seine eigenen Themen, und inneren Blockaden / Kritiker knallt – ein Phänomen, dass auch ich aus meinen eigenen Erfahrungen mit emotionaler Arbeit nur allzu gut kenne.

Und diese Effekte scheinen mit auch mit seiner generellen Absicht zu tun zu haben. Beispielsweise sagte er im FAMP 2017 in Las Vegas, mit deutlicher Verwirrtheit: „Will ich die ganze Welt retten? Ich weiß es nicht. Ich will auf jeden Fall dir helfen, dich zu retten“.

Und wisst ihr was? Ich kaufe es ihm ab. Dafür habe ich zuviel Erfahrung im Workshop gemacht, um es einfach so abtun zu können – ich halte es für echt und nicht geschauspielert.

Einen ganz ähnlichen Moment glaube ich auch, im Feel Different erlebt zu haben. Die Aufzeichnung dazu habe ich mir zur Vorbereitung auf diesen Artikel nicht angeschaut, gebe ihn also aus meiner Erinnerung wieder.

Und das Zitat lautet: „Ja, ich mache das hier [die Bühnenauftritte und die ganze MM-Arbeit] für mich. Aber ich mache sie auch für dich!“

Mein Eindruck damals: Orlando hat in diesem Moment eine wichtige Wahrheit ausgedrückt. Und er wusste selbst nicht genau, was in diesem Moment eigentlich vor sich ging. Was ich aber definitiv glaube: Irgendwann, als weder die Welt noch seine Anhänger noch sein eigenes Bild der Welt und was da so alles läuft und vor sich geht (siehe diesen Artikel hier), kongruent waren, so funktioniert haben, wie er es sich vorgestellt hat, da ist etwas gekippt.

Und die Folgen sehen wir heute bei Magick Male.

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