Ein spannender Tweet auf X hat Erinnerungen an ältere Orlando-Inhalte geweckt. „Wieso muss ich immer arbeiten, arbeiten, arbeiten? Weil mein Vater mich damals angebrüllt hat ‚mach deine Hausaufgaben, geh auf dein Zimmer, du kannst nicht raus!'“, hat Orlando im Programm „Mich Zurück Gewinnen“ mal beschrieben.
„Ich arbeite viel, also darf ich auch schlafen, okay?“, hieß es auch mal von ihm in einem Podcast. Und: „Männer sitzen die ganze Zeit vorm Rechner und zocken, Frauen hassen das.“
„Ist dein Leben wirklich so leer, dass du dich da reinflüchten musst?“
Dazu schreibt jemand auf X:
Diese Debatte über Videospiele als Hobby von Männern offenbart viel darüber, wie die moderne Gesellschaft Männer sieht.
Man erwartet von ihnen, dass sie wie Arbeitsroboter funktionieren, ohne jegliche Emotionen außer freudiger Unterwürfigkeit gegenüber Ehefrau, Arbeitgeber und staatlichen Machthabern.
Menschen hatten schon immer passive Hobbys und Interessen. Ironischerweise verbringen dieselben Frauen, die Männer für Videospiele verurteilen, sieben Stunden täglich in sozialen Medien.
Und dieselben Männer, die andere Männer für Videospiele verurteilen, verbringen Stunden damit, Sport zu schauen und zu wetten.
Wir spielen nicht, um Frauen zu beeindrucken. Wir spielen, weil es Spaß macht und uns eine einfache Möglichkeit bietet, mit Freunden in Kontakt zu bleiben, die nicht in unserer Nähe wohnen.
Selbst wenn man unermüdlich im Fitnessstudio trainiert, ein Unternehmen aufbaut oder 80 Stunden pro Woche arbeitet, braucht jeder passive Freizeit.
Deshalb sehe ich keinen Unterschied zwischen Menschen, die in ihrer Freizeit spielen, Netflix schauen oder in sozialen Medien stöbern.
Aber wie ich bereits sagte, wird jede Zeit, die nicht im Dienste der Frauen verbracht wird, heutzutage kritisiert. Und dann wundern sich die Leute, warum Männer Ehe und Familienleben ablehnen.
Es ist eine andere Form der Sklaverei.
Quelle: X, @Z4BTC_
Und jemand ergänzt in den Kommentaren:
Andrew Tate [und Gruppen wie Magick Male, Anmerkung von mir] und Feministinnen sind im Grunde gleich. Beide vermitteln jungen Männern, dass ihre einzige Aufgabe darin besteht, für Frauen zu arbeiten.